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N·alalmino lalantila
Ne·súme lasser pínea
Ve sangar voro úmeai
Oïkta rámavoite malinai.

Ai lintulind(ov)a Lasselanta
Piliningwe súyer nallar qanta
Kuluvai ya karnevalinar
V’ematte sinqi Eldamar.

San rotser simpetalla pinqe,
Súlimarya sildai, hiswa timpe
San sirilla ter i·aldar:
Lilta lie noldorinwa
Ómalingwe lir’ amaldar
Sinqitalla laiqaninwa.

N·alalmino hyá lanta lasse
Torwa pior má tarasse:
Tukalla sangar úmeai
Oïkta rámavoite karneambarai.

Ai lindórea Lasselanta
Nierme mintya náre qanta.
Von der Ulme ständig fallen
und flattern Blättchen im Wind ab,
wie immer größe Mengen
von gelben Vögeln im Flug.

Ach! Der Herbst mit seinen vielen Schwalben!
Die Luft überall ist so voll
von goldenen Federn und rotorangen,
dass sie die Edelsteine vom Elbenland erinnert.

Dann blasen Pfeifen ihre dünne Musik,
schmale Perlensäule, und ein leichtes Nieseln
fließt durch die Bäume:
das Gnomenvolk tanzt
und singt einen zarten Ton mit vielen Stimmen,
im grünen und blauen Glanz.

Von der Ulme fällt hier ein Blatt herab,
dunkelbraune Beeren hängen in der Hand des Weißdorns
und ziehen große Mengen an
von Rotkehlchen im Flug.

Ach! Am Morgengrauen singt der Herbst
und erinnert mich, er ist voller Kummer.

Kommentar
Narqelion „Herbst“ ist das erste Gedicht, das J. R. R. Tolkien in einer von seinen elbischen Sprachen verfasste. Auf dem Manuskript, dank dessen wir dieses Gedicht kennen, liest man das folgende Datum: November 1915 zu März 1916, wahrscheinlich die Zeit der Verfassung. Es gibt keine Übersetzung, aber man kann heute das Gedicht im Wesentlichen erklären.

Narqelion wurde zum ersten Mal vollständig im Fanzine Mythlore (Nr. 56, Winter 1988, S. 48) mit einer Deutung von Paul Nolan Hyde verlegt. 1990 schlugen Patrick Wynne und Christopher Gilson in Parma Eldalamberon Nr. 9 eine andere Erklärung vor. Seitdem sind unsere Kenntnisse der früheren Formen von Quenya dank der Erscheinung des Qenya Lexicon viel zugenommen: deshalb ist das Gedicht 1999 in Vinyar Tengwar Nr. 40 wieder veröffentlicht worden. Christopher Gilson hat darin ein Faksimile des Manuskripts hervorgebracht, eine Umschrift, eine umfassende Analyse und zwei verschiedene Übersetzungen (einererseits eine wörtlichere Prosadeutung, andererseits eine freiere, poetische Wiedergabe). Die hier vorgestellte deutsche Deutung beruht meistens auf seiner Arbeit.

Der Text wird in Sarati oder „Rúmils Buchstaben“ senkrecht von oben nach unten und von links nach rechts umgeschrieben. Die Zeichen folgen Tolkiens Bestimmung für Quenya. Wir haben die Schriftart Sarati Eldamar von Måns Björkman verwandt.  Modus in Glaemscribe öffnen

Quellenangabe
Parma Eldalamberon: The Book of Elven-tongues. Edited by Christopher Gilson. Cupertino (California): 1971-  . 🌍 Eldalamberon.
Vinyar Tengwar: The journal of the Elvish Linguistic Fellowship, a Special Interest Group of the Mythopoeic Society. Edited by Carl F. Hostetter. Crofton (Maryland): 1988-  . ISSN 1054-7606. 🌍 The Elvish Linguistic Fellowship.

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Letzte Aktualisierung der Website: 30. Juli 2019. Kontakt: