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Tengwar

    ⸱
Aia María quanta Eruanno,
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnaden,
   ⸱
i Héru aselye;
der Herr ist mit dir.
   
aistana elye imíca nísi
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
      :
ar aistana i yáve mónalyo Yésus.
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
   
Aire María Eruo ontaril
Heilige Maria, Mutter Gottes,
   
á hyame rámen úcarindor
bitte für uns Sünder,
     :
sí ar lúmesse ya firuvamme.
jetzt und in der Stunde unseres Todes.



 ⸱:⸱
Násie.
Amen.

Kommentar
In den 1950er Jahren übersetzte Tolkien eine Reihe von katholischen Gebeten ins Quenya, und machte vier Fassungen von Gegrüßet seist du, Maria. Alle sind in Vinyar Tengwar Nr. 43 mit Kommentar veröffentlicht worden. Hier legen wir die letzte Fassung vor („Aia María VI“); die Satzzeichen wurden von dem Original herausgegeben.

Die Übersetzung ist die deutsche Fassung des Gebets.

Der Text wird in Tengwar oder „Buchstaben von Fëanor“ nach dem klassichen Quenya-Modus umgeschrieben, den Tolkien im Anhang E des Herrn der Ringe beschrieben und zum Beispiel im Namarië-Manuskript in The Road Goes Ever On S. 65 veranschaulicht hat. Wir haben die Schriftart Tengwar Annatar von Johan Winge verwandt.  Modus in Glaemscribe öffnen

Quellenangabe
Vinyar Tengwar: The journal of the Elvish Linguistic Fellowship, a Special Interest Group of the Mythopoeic Society. Edited by Carl F. Hostetter. Crofton (Maryland): 1988-  . ISSN 1054-7606. 🌍 The Elvish Linguistic Fellowship.

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Letzte Aktualisierung der Website: 30. Juli 2019. Kontakt: