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Man kiluva kirya ninqe
oilima ailinello lúte,
níve qímari ringa ambar
ve maiwin qaine?

Man tiruva kirya ninqe
valkane wilwarindon
lúnelinqe vear
tinwelindon talalínen,
vea falastane,
falma pustane,
rámali tíne
kalma histane?

Man tenuva súru laustane
taurelasselindon,
ondoli losse karkane
silda-ránar,
minga-ránar,
lanta-ránar,
ve kaivo-kalma;
húro ulmula,
mandu túma?

Man kiluva lómi sangane,
telume lungane
tollalinta ruste,
vea qalume,
mandu yáme,
aira móre ala tinwi
lante no lanta-mindon?

Man tiruva rusta kirya
laiqa ondolissen
nu karne vaiya,
úri nienaite híse
píke assari silde
óresse oilima?

Hui oilima man kiluva,
hui oilimaite?
Wer wird es sehen, ein weißes Schiff,
wie es vom letzten Ufer ablegt,
bleiche Phantome
in der kalten Brust
wie Möwen klagend?

Wer wird es beachten, ein weißes Schiff,
verschwommen wie ein Schmetterling,
im flutenden Meer
wie auf Sternenschwingen,
wenn das Meer schwillt,
die Gischt weht,
die Schwingen glänzen,
das Licht verblasst.

Wer wird ihn tosen hören, den Wind,
wie Laub der Wälder;
fauchen hören die weißen Felsen
im schimmernden Mond,
im schwindenden Mond,
im fallenden Mond
einer Leichenkerze;
brummen hören den Sturm,
den Abgrund sich regen?

Wer wird die Wolken sehn, wie sie sich sammeln,
wie die Himmel sich biegen,
bis die Berge bröckeln,
wie das Meer sich türmt,
der Abgrund gähnt,
das alte Dunkel
von jenseits der Sterne herabfällt
auf gefallene Türme?

Wer wird es beachten, ein gebrochenes Schiff
auf den grünen Felsen
unter roten Himmeln,
wo die gebleichte Sonne blinkt
auf schimmernde Knochen
am letzten Morgen?

Wer wird ihn sehn, den letzten Abend?

Kommentar
Im Jahr 1931 hielt J. R. R. Tolkien einen Vortrag über sein Erfinden von Sprachen, und befürwortete dieses seltsam anscheinende Hobby als eine besondere Kunstart. Dieser wichtigste Text, um zu verstehen, was seine Sprachen für ihn bedeuteten, wurde in der Sammlung Die Ungeheuer und ihre Kritiker unter dem Titel Ein heimliches Laster veröffentlicht. Tolkien wies zum Beispiel mehrere Gedichte vor, drei auf Quenya und eines auf Noldorin; Oilima Markirya „Die letzte Arche“ liegt darunter. Sicher war dieses Gedicht sinnvoll für Tolkien, weil er es mehrmals bearbeitete: so gibt es mehrere abweichende Fassungen (deren Entwicklung in Parma Eldalamberon Nr. 16 studiert worden ist), obwohl der Inhalt sich nicht so viel ändert. Im Haupttext liegt die von uns betitelte Fassung Oilima Markirya II: hier geben wir sie wieder mit Wolgang Kreges Übersetzung von Tolkiens englischer Deutung.

Der Text wird in Sarati oder „Rúmils Buchstaben“ senkrecht von oben nach unten und von links nach rechts umgeschrieben. Die Zeichen folgen Tolkiens Bestimmung für Quenya. Wir haben die Schriftart Sarati Eldamar von Måns Björkman verwandt.  Modus in Glaemscribe öffnen

Quellenangabe
Tolkien, John Ronald Reuel. The Monsters and the Critics and Other Essays. Edited by Christopher Tolkien. London: HarperCollins, 2006. 256 p. ISBN 0-261-10263-X.
Tolkien, John Ronald Reuel. Die Ungeheuer und ihre Kritiker: gesammelte Aufsätze. Herausgabe von Christopher Tolkien. Übersetzung von Wolfgang Krege. Stuttgart: Klett-Cotta, 1987. 262 S. ISBN 3-608-95257-8.
Parma Eldalamberon: The Book of Elven-tongues. Edited by Christopher Gilson. Cupertino (California): 1971-  . 🌍 Eldalamberon.

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Letzte Aktualisierung der Website: 30. Juli 2019. Kontakt: